Die ursprüngliche Gestaltung der Eingangshalle der Tatra banka, die einige Merkmale des letzten Jahrzehnts des 20. Jahrhunderts trug, entsprach nicht mehr den Anforderungen für einen guten Mitarbeiterfluss. Daher lautete die Aufgabe, den Raum zu vereinfachen, zu straffen und zu modernisieren, und zwar so, dass er auch den Fortschritt in der Markenidentität selbst repräsentiert.
Nach einer eingehenden Analyse beschlossen wir zunächst, den Raum zu öffnen, indem wir alle ursprünglichen Trennwände entfernten. Obwohl diese Lösung die Lobby aufhellte, schien das Layout ein wenig inkohärent und bedurfte eines vereinheitlichenden Prinzips. Dieses Prinzip sollte Ruhe in den chaotischen Raum bringen und gleichzeitig eine starke ästhetische und repräsentative Wirkung haben.
Ausgehend von den Grenzen und Anforderungen haben wir einen imaginären Zylinder in der Mitte des Grundrisses platziert, um den Empfangsraum zu verankern und dem Raum ein Gefühl von Einheit und Weichheit zu verleihen. Dieses Element wird durch einen in den Gussboden eingelassenen Kupferring und seinen in die Decke geschnittenen Gegenpol betont. Eine teilweise perforierte Decke ermöglicht die Verteilung der Frischluft aus dem Klimatisierungssystem. Eine interessante Komponente der abgehängten Deckenpaneele besteht aus Holzprismen, die ein vereinfachtes Logo der Bank darstellen. Der zylindrische Zentralraum wird durch die geschwungene Form der Empfangstheke aufgewertet.
Das Thema der Zylinder wird in den Trennwänden aus Mesh wiederholt, die weich und ätherisch wirken. Durch ihre bewusste Platzierung im Raum wurden visuelle Schichten und funktionale Zonen geschaffen. Ein weiteres vereinheitlichendes Prinzip, das wir im Raum verwendet haben, ist der monochrome beigefarbene Wandputz in verschiedenen Ausführungen, der ein Gefühl von Zen-Atmosphäre und natürlicher Qualität vermittelt. Die geschwungenen Möbel (Arper/Cila) fügen sich harmonisch in das Gesamtkonzept ein. Innenraumpflanzen spielen als Teil des Interieurs eine wichtige Rolle. Alle Prinzipien, Materialien und Texturen kommen zusammen, um eine beruhigende Oase zu schaffen.
Mannschaft:
Architekten: AT26 Architekten
Fotograf: Matej Hakár
Verwendete Materialien:
Generalkonstrukteur: S.pro, s.r.o.
Zimmerleute: NOVA interiér, s.r.o.
Leuchten, Lampen: XAL / d: Intelligentes Licht
Möbel: Arper / d: Konsepti
Flüssigboden aus Polyurethan: Arturo
Eisenmaische: Codina Architektonisch (ESP)
Gips: Sto