LEOBEN REGIONAL HOSPITAL, Paediatric outpatient
Markus Kaiser
Produkt-Spezifikationsblatt

ElementMarkeProduct Name
Interior furnitureCOR
Interior furnitureExtremis
Interior furnitureVitra.
Interior furnitureFrost
Camouflage
Interior furnitureSellex
AERO

Produkt-Spezifikationsblatt
Interior furniture
Trio nach COR
Interior furniture
Interior furniture
Interior furniture
Camouflage nach Frost
Interior furniture
AERO nach Sellex

LEOBEN REGIONAL HOSPITAL, Pädiatrische Ambulanz

Ernst Giselbrecht + Partner Architektur ZT GmbH als Architekten

.... folgen Sie einfach den Luftballons....

Die Kinderambulanz am LKH Leoben war im Zuge der Neuplanung von Radiologie und Chirurgie zunächst als Teil der "normalen" Ambulanz geplant worden, Planung und Ausführung wurden jedoch im Zeitplan der KAGes vorgezogen, und die zeitliche "Loslösung" vom ursprünglichen Plan erwies sich als Glücksfall: Die neue Kinderambulanz wurde auch gedanklich und schließlich räumlich aus dem ursprünglich gedachten Kontext herausgelöst, und die neue Positionierung bringt einige Vorteile mit sich.

photo_credit Markus Kaiser
Markus Kaiser

Im Gegensatz zum eher dunklen Innenhof am Südeingang bietet die exponierte Lage des im Mai 2021 fertig gestellten Neubaus im Osten des LKH-Gesamtkomplexes eine leichtere Zugänglichkeit, hervorragende Licht- und Sichtverhältnisse und darüber hinaus bietet die zukunftsweisende Planung die Möglichkeit eines Zubaus zu einem "Kinderhaus", in dem die jetzt noch fehlende Ambulanz für Kinderpsychiatrie und Physio- und Ergotherapieräume Platz finden werden - der edle Rohbau ist bereits teilweise fertig. Als Prim. Univ. Prof. Dr. DrKerbl, der Leiter der Kinder- und Jugendheilkunde, betont: "Ich bin pragmatisch, Architektur ist dann gut, wenn sie sich mit der Funktion verbindet." Weder folgt also die Form der Funktion, noch ist Architektur Selbstzweck - Hauptsache, die Kinder werden geheilt, und das gelingt besser in einer angstfreien Umgebung, die reibungslos "im Hintergrund" organisiert ist.

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Markus Kaiser

Die Kinderambulanz ist wenige Schritte hinter dem Osteingang am Kioskraum der Cafeteria an die "Magistrale" angedockt, den Verbindungsgang, der als durchgängige Ost-West-Achse die verschiedenen Neu- und Altbauten des LKH miteinander verbindet. Damit wird nicht nur die Station selbst ideal in die Gesamtstruktur des LKH integriert: Vor allem kranke Kinder, die durch die ungewohnte Umgebung, die ungewohnte Atmosphäre, fremde Geräusche und Gerüche ohnehin verwirrt sind, müssen im Krankenhaus keine langen Wege zurücklegen.

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Markus Kaiser

Die Kinderambulanz verfügt über das sensibelste Leitsystem, das man sich für eine Einrichtung dieser Art vorstellen kann: Schon in der Haupthalle markieren als bunte Luftballons gestaltete Deckenleuchten in allen Grundfarben den Eingang zur Station; es wirkt geradezu wie eine Einladung, ihnen zu folgen. Die Ballons ziehen sich durch den gesamten Flur und Wartebereich, und die bunten Lichter an der Decke und ihre diffusen Spiegelungen auf dem Boden lassen Schwellenängste schnell vergessen.

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Markus Kaiser

Geleitet von den farbigen Punkten an der Decke geht man über eine "Verbindungsbrücke" vorbei am Erschließungstrakt mit Aufzug und Treppe, verschiedenen kleineren Funktionsräumen und einem "Schnellanmeldeterminal" bis zur Schaltzentrale und dem Wartezimmer, um das sich die acht Untersuchungsräume gruppieren. Eine Kombination aus Holz und Glas schafft hier einen freundlichen "Patientenempfang", von dem aus man immer einen guten Blick auf den Warteraum und auch die Eingänge zu den Behandlungsräumen hat. Spezielle Holzmöbel am Tresen sorgen für Privatsphäre, und ein großer Pflanzentrog lädt die Natur in den Innenraum ein.

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Markus Kaiser

Geleitet von den farbigen Punkten an der Decke geht man über eine "Verbindungsbrücke" vorbei am Erschließungstrakt mit Aufzug und Treppe, verschiedenen kleineren Funktionsräumen und einem "Schnellanmeldeterminal" bis zur Schaltzentrale und dem Wartezimmer, um das sich die acht Untersuchungsräume gruppieren. Eine Kombination aus Holz und Glas schafft hier einen freundlichen "Patientenempfang", von dem aus man immer einen guten Blick auf den Warteraum und auch die Eingänge zu den Behandlungsräumen hat. Spezielle Holzmöbel am Tresen sorgen für Privatsphäre, und ein großer Pflanzentrog lädt die Natur in den Innenraum ein.

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Markus Kaiser

Analog zu den bunten Luftballons, die das sterile "hygienische" Weiß auflockern, hat sich das Architektenteam von Ernst Giselbrecht eine weitere Besonderheit einfallen lassen, um die Krankenhausatmosphäre aufzuhellen: Auf Glaswänden, Türen und Vorhängen tummeln sich verschiedene kleine freundliche Monster, die wie Karikaturen der beängstigenden Apparaturen aussehen und diese durch spielerische Verdoppelung fast verschwinden lassen. Weit entfernt vom Kitsch aufgeklebter Disney-Figuren, ist jede dieser Zeichnungen ein kleines, liebevolles Kunstwerk, das sich perfekt in die Umgebung einfügt.

Und im letzten Untersuchungsraum schweben unzählige flauschige Fledermäuse um ein Ultraschallgerät herum - die Begeisterung der beeindruckten Kinder spiegelt sich in unzähligen Zeichnungen von kleinen Patienten wider, die vielleicht eines Tages gar nicht mehr "ins Krankenhaus müssen", sondern die Fledermäuse und ihr Lieblingsmonster besuchen.

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Markus Kaiser

Mannschaft:
 Architekt:Ernst Giselbrecht + Partner architektur zt gmbh
Hochbau: Integral ZT GmbH
Mechanische Leistungen: TB Ing.Starchel
Elektro:PI-Planungs GmbH
Medizinische:Vamed GmbH & Co KG
Bauphysik:Rosenfelder & Höfler Consulting
Green Planing:Büro ko a la
Fotografie: Markus Kaiser

Verwendetes Material:

1. Fassadenverkleidung:Faltelemente, Aluminium

2. Innenmöbel: Vitra - Elefant; Frost - Camouflage, Sellex - Aero; Cor - Trio; Extremis - Sticks

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