Chuy und Cesar beschlossen, einen 90 m2 großen Raum am Rande der Stadt wiederherzustellen, wobei sie die Optimierung der Ressourcen bis zum Äußersten trieben. Dies war eine wichtige Herausforderung, die uns dazu veranlasste, konkrete Maßnahmen durchzuführen, um dem Gebäude schnell eine neue Wahrnehmung zu geben, und zwar zusätzlich zur Diversifizierung seiner Nutzung, wobei die Nutzung als Wohnhaus unmittelbare Priorität hatte und die Auswirkungen auf das Grundstück möglichst gering sein sollten.
Es gab mehrere Maßnahmen, die wir sehr sorgfältig durchgeführt haben, z. B. die Wiederverwendung von Materialien, die wir im Gebäude gefunden haben, wie Glas, Türen und Tore.
Ein Baum, der zuvor vom Inneren des Gebäudes aus nicht zu sehen war, war ein wichtiger Grund für die Entfernung einiger Platten in schlechtem Zustand, abgesehen von der Tatsache, dass der Raum aufgrund seiner Ausrichtung nicht die besten Wärme- und Lichtverhältnisse aufwies und daher dunkel und kalt war. Als wir die erste Platte entfernten, schlugen wir ein gewächshausartiges Dach vor, um die Ausrichtung zu nutzen, was zu einer guten Belüftung und natürlichem Licht führte. Durch diese Überdachung konnten wir das Regenwasser durch ein sehr einfaches Wasserauffangsystem zurückgewinnen, das uns helfen wird, es wiederzuverwenden.
Der Grund für die Entfernung der zweiten Platte war die Schaffung eines Gartens im vorderen Teil des Hauses und eine wesentlich bessere Belüftung der Innenräume. Hier haben wir auch den Fußboden entfernt, damit der Boden das Regenwasser aufnehmen und einen Raum zum Wohnen und Erholen schaffen kann.
Wir schlugen auch vor, zwei Wände zu entfernen und Löcher in der hinteren Fassade zu öffnen, um den Wohnraum und das Badezimmer zu optimieren, wobei wir immer an eine angenehme Belüftung und natürliche Beleuchtung dachten.
Haus im Schatten eines Baumes war ein Projekt, das darauf abzielte, die Kunden in die Konstruktion ihres eigenen Raums einzubinden, unsere Lieferanten auf ganzheitlichere Weise näher zu bringen und uns zu fragen, wie wir eine integrativere Architektur in den Randgebieten unserer Städte schaffen können.